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Allgemeine Informationen und Antworten auf oft gestellte Fragen Stichworte A-Z
-Airlines: international: Flüge von Paris mit Air France oder Corsair; Air Madagascar (MD) fliegt von Paris, Nairobi, Mauritius, Komoren, La Reunion, Johannesburg und neu auch von Guangzou und Bangkok nach Tana. Air Madagascar fliegt auch je einmal wöchentlich ab Paris nach Nosy Be. Air Madagascar fliegt neu einmal wöchentlich ab Johannesburg nach Ft. Dauphin. South African Airlink fliegt von Johannesburg nach Tana; Air Austral von La Reunion und den Komoren; Air Mauritius von Mauritius und weltweit via Mauritius.Vom restlichen Europa sind die Flüge mit AF und MD via Paris. Inlandflüge: Air Madagascar hat eines der am besten ausgebauten Inlandflugnetze der Welt. Die grösseren Orte wie Ft. Dauphin, Tulear, Tamatave, Morondava, Diego Suarez, Nosy Be, Sainte Marie werden täglich oder beinahe täglich angeflogen und sind recht zuverlässig, bei den kleineren Orten gibt es manchmal Flugverschiebungen oder Verspätungen. -Aktuelles: Madagaskar hat per 20. April 09 die Visagebühren für das Touristenvisum bis max. einen Monat Aufenthalt abgeschafft, und dies vorerst bis Ende 2010. -Banken: In Tana öffnen sie von 8.00 Uhr durchgehend bis ca. 15.30 Uhr (kann leicht variieren je nach Bank). In der Provinz schliessen die Banken normalerweise in der Mittagszeit und öffnen dann am Nachmittag wieder. Sehen Sie bitte auch unter "Wechsel" -Beschneidung: Dies war ursprünglich ein Brauch, mit dem der Knabe zum Mann wurde. Heutzutage werden aus praktischen Gründen vor allem auf dem Hochplateau die Knaben schon im Alter von zwei bis drei Jahren beschnitten. Es geschieht während der kalten trockenen Jahreszeit, um Infektionen vorzubeugen. Je nach Familie und Stamm wird die Beschneidung entweder vom Doktor vorgenommen, oder alten Traditionen folgend wie z.B. die Sambatra in Mananjary (Ostküste). Die Beschneidung ist immer Anlass zu einem Familienfest. Wenn man auf der Strasse einen Umzug sieht, bei dem auch Zuckerrohrstangen, Bananenblätter und eine Madagaskarfahne mitgetragen werden, ist dies ein Beschneidungsfest. -Bettler: Es gibt nur in den Städten Bettler. Falls Sie ihnen nichts geben wollen, sollten Sie weder mit ihnen sprechen noch sie angucken, sonst erhoffen sie sich was und folgen Ihnen. Geben Sie Kindern besser kein Geld, da diese es doch nur den Eltern abgeben müssen, die sich dann oft Alkohol damit kaufen. Falls Sie den Kindern etwas Gutes tun wollen, kaufen Sie ihnen lieber was zu Essen, aber keine Süssigkeiten, oder geben ihnen Kugelschreiber, Farbstifte oder Luftballons. Sehen Sie bitte auch unter "Sicherheit". -Cybercafés/Internet: Es gibt immer mehr Cybercafés in den grösseren Städten. In Tana können Sie z.B. ins Internet Café des Colbert Hotel gehen im Herzen der Oberstadt nahe dem Hauptpostamt. Im Carlton Hotel gibt es auch eine Möglichkeit, ferner über die ganze Stadt verteilt diverse Cybercafés. Es haben auch immer mehr Restaurants und Hotels eine WiFi Möglichkeit. In Antsirabe können Sie z.B. ins Hotel "Diamant" gehen, In Fianarantsoa hat es ein Cybercafé in der Nähe des Panda Restaurants, in Tamatave/Toamasina eines im Jupiter Hotel (Pin's Café), eines beim Kino Ritz (MasterComm), eines beim Bazar Be, in Tulear im "Glace des As" Restaurant und gegenüber davon, in Majunga bei MasterComm und Meli Melo Media, beide nahe des "Hotels de France", in Morondava im Restaurant La Sirène und im Hotel Oasis. Auch die Madagassische Post bietet seit kurzem in einigen Städten Internet Zugang an. Die Tarife sind recht günstig, aber die Verbindungen sind noch sehr langsam, wo es noch kein ADSL gibt . Neuerdings offerieren auch einige Hotels Gratis Internet Möglichkeiten, und zT sogar gratis WiFi im Zimmer, für Leute, die auch im Urlaub ihren Laptop mitnehmen wollen. -Elektrizität: Madagaskar hat ein Stromnetz von 220V in allen Städten (sehr selten findet man noch 110V , jedoch nicht in Hotels) mit Steckdosen des Französischen Typs. Eurostecker sollten immer passen. Es gibt öfters Stromausfälle, deshalb ist eine kleine Taschenlampe sehr nützlich. In kleineren Orten gibt es oft noch keinen Strom; viele Hotels in diesen Orten haben deshalb eigene Stromgeneratoren, die sie meist abends und morgens für einige Stunden in Betrieb setzen. Die Kühlschränke sind oft Petrolkühlschränke.
-Entwicklungshilfe: Madagaskar
lebt zu einem grossen Teil von Auslandhilfe. Es gibt diverse
Hilfsorganisationen im Land, die in verschiedenen Bereichen tätig sind. Wenn
Sie einen kleinen Beitrag leisten möchten, können wir Ihnen zwei
Organisationen empfehlen: Die Organisation Bushproof (www.bushproof.com) baut Brunnen für Trinkwasser, und Sie können entweder direkt über diese Organisation oder über uns einen Beitrag zukommen lassen, der dann für den Brunnenbau verwendet wird. -Essen: Madagaskar hat einige typische Gerichte, wie z.B. das "Ravitoto" (zerstossene Maniokblätter, normalerweise mit Schweinefleisch) oder "Romazava" (Brühe mit Gemüse, oft mit Fleischstückchen (Rind oder Huhn)), aber die Madagassische Küche ist auch stark beeinflusst durch die Französische und Chinesische Küche. In allen Städten gibt es einige gute Restaurants, und viele Hotels haben ihr eigenes Restaurant. In Tana gibt es einige Spitzenrestaurants, die mit absoluten Toprestaurants in Europa problemlos konkurrieren können. -Famadihana: Famadihana ist die Umwendung der Toten, wobei die Toten in neue Tücher, oft Seidentücher gewickelt werden. Dabei machen die Familien dann oft einen Umzug mit den toten Körpern durch den Ort, begleitet von einer Gruppe von lärmigen Blechbläsern, um den Toten zu zeigen, was sich in der Zwischenzeit alles geändert hat. Dies geschieht meist im August, September oder Oktober und ist ein sehr wichtiger traditioneller Familienanlass. Je nach Familie wird er alle eins bis zehn Jahre gefeiert mit einem riesigen bis dreitägigen Fest, bei dem die Familien oft ihre ganzen Ersparnisse ausgeben. -Fernsehen: In Tana gibt es z.Zt. 6 Programme: OTV, Record Télé, RTA, TVM, MATV, Viva, in den Provinzstädten nur ein bis zwei Programme. TVM ist das Staatliche Fernsehen. In besseren Hotels gibt es Satelliten TV. -Geld: sehen Sie bitte unter "Wechsel". -Gesundheit: Es gibt Malaria in Madagaskar, wobei Sie vorsichtiger sein sollten auf der regnerischen Ostseite als im trockenen Westen; auch ist das Risiko höher während der Regenzeit. Wir empfehlen Ihnen, eine Malariaprophylaxe zu machen. Bitte fragen Sie Ihren Tropenarzt über die zur Zeit empfohlenen Medikamente. Lokale Ärzte sind sich an Malariafälle gewöhnt und wissen, was zu tun ist, falls Sie es kriegen sollten. Sie sollten je nach Medikament die Prophylaxe bis vier Wochen nach Ihrem Madagaskar Aufenthalt fortsetzten. Das Risiko von Mageninfektionen ist klein, wenn man die grundsätzlichen Hygieneregeln respektiert sowie nur gekochte Mahlzeiten isst und keimfreies Wasser trinkt. Ansonsten empfehlen wir Ihnen, eine Impfung zu machen für Hepatitis A, da diese auch über den Genuss von Nahrungsmitteln oder Getränken gekriegt werden kann. Sie ist 10 Jahre wirksam, und wird Ihnen auch beim Besuch anderer Länder von Nutzen sein. (Die Hepatitis A kann man z.B. auch in Ägypten erwischen). Es empfiehlt sich auch, die üblichen Impfungen aufzufrischen. -Getränke: Madagaskar hat im Moment zwei grosse Getränkeproduzenten: Star hatte vor einiger Zeit das Monopol; sie stellen Coca Cola, Fanta und Sprite unter Lizenz her, haben aber auch eigene Produkte wie "Bonbon anglais", "Soda" Orange und Passionsfrucht, und "Grenadine" Limonade, ferner Tonic und Crystal (Crystal ist kohlensäurehaltiges Mineralwasser), alle in Glas-Pfandflaschen (1 Liter und 33cl), Coca Cola, Fanta und Sprite neuerdings auch in Plastik-Wegwerfflaschen. Tiko produziert seit kurzem Tiko Cola, Orange, Lemon und Pfefferminz Limonade in 1,5 Liter und 50cl Plastik - Wegwerfflaschen. Tiko stellen auch Fruchtsäfte in Tetrapackungen her (Orange, Ananas, Passionsfrucht, Apfel) sowie diverse Milchprodukte. Star stellt das einzige lokal gebraute Bier her, unter zwei Markennamen: Queens und THB (Three horses beer), in 58cl Pfandflaschen und das THB nun auch in 33cl Dosen. Es gibt mehrere Marken von Mineralwasser (stilles Wasser): Olympiko, Eau Vive, La Source, und Sainto, in 75cl und 1,5Liter Plastikflaschen. Die Getränke, die von Star produziert werden, kriegt man beinahe überall, Tiko inzwischen auch. Es gibt in einigen Bars und Hotels auch Importbier (vor allem das "Phoenix" Bier aus Mauritius), und die Hotels Tana Plaza sowie das Hotel de France in Tana haben sogar ihr selbstgebrautes Bier. Wir empfehlen Ihnen, vorsichtig zu sein mit den mancherorts angebotenen sogenannten "Jus naturel"; das sind zwar natürliche hausgemachte Fruchtsäfte, sie werden aber meist verdünnt mit Leitungswasser, bei dem die Keimfreiheit manchmal nicht gewährleistet ist. Auch bei Eiswürfeln in Getränken empfiehlt es sich, zu fragen, ob diese aus gefiltertem oder sonst keimfreiem Wasser hergestellt wurden. Madagaskar stellt auch selber Wein her, in der Gegend von Fianarantsoa. Probieren Sie vor allem den "vin gris" (etwas zwischen Weiss- und Roséwein); es gibt verschiedene Produzenten. -Hotels: Die Hotelkapazität in Madagaskar ist knapp während der Hochsaison (Juli bis Oktober, Mitte Dezember bis Mitte Januar), wir empfehlen Ihnen deshalb sehr, im voraus zu reservieren. Sie können alle Hotels über uns buchen gegen eine kleine Buchungsgebühr (im voraus zu bezahlen, Sie kriegen dann einen Gutschein pro Hotel) , und wenn Sie eine Tour mit uns buchen, reservieren wir automatisch die dabei inbegriffenen Hotels. Sie können den Madagassischen Standard nicht mit dem Europäischen oder Amerikanischen vergleichen. Mittel- bis Oberklassehotels sind sauber und haben warme Dusche oder Bad und einigen Komfort wie Wäscheservice, TV und Minibar; Erstklasshotels haben auch Geldwechselstube, einige auch eigene Discothek, Casino, Schwimmbad etc., -Immigration: Bevor Sie in Madagaskar landen, werden Sie im Flugzeug einen Fragebogen zum Ausfüllen kriegen. Sie werden dort unter anderem gefragt, wo Sie in Madagaskar logieren werden. Schreiben Sie einfach das Hotel rein, wo Sie die erste Nacht verbringen werden. Bitte sehen Sie auch unter "Visum". -Klima: Madagaskar kennt eigentlich nur zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit und die Regenzeit. Die Regenzeit dauert etwa 5 Monate (von Dezember bis April), aber die letzten Jahre hat es wegen Klimaverschiebungen relativ wenig geregnet und war meist auch eine gute Reisezeit. Im Osten muss man das ganze Jahr über mit Regen rechnen. Im Südwesten regnet es sehr wenig. Auf dem Hochplateau von Tana bis Fianarantsoa sind die Winternächte kalt, bis +5°C, in Antsirabe wird es sogar kälter mit Frost. Sie sollten deswegen einen Pullover mitbringen, insbesondere wenn Sie zwischen Mai und September kommen. Im November bis März ist es heiss, an der West - und Südküste sogar sehr heiss. An der Küste ist es allgemein viel wärmer als in Tana, da sich Tana auf 1300m über Meeresspiegel befindet. -Mietwagen: Es gibt mehrere Internationale Mietwagenfirmen wie Hertz, Budget etc., aber sie sind recht teuer. Wir arbeiten öfters mit lokalen kleinen Firmen, oft von einer Familie betrieben. Diese sind zuverlässig, da sie ihren Fahrzeugen mehr Sorge tragen, und günstiger. Ihre Preise liegen bei etwa 40 Euro pro Tag für einen PW, plus Benzin, Chauffeur inbegriffen. Für ein 4x4 Auto liegt der Tarif etwas höher, ab etwa 70 Euro plus Benzin oder Diesel. Den Tarif für Minibusse erhalten Sie auf Anfrage, da dies von der Grösse abhängt. Autos können nur mit Fahrer gemietet werden. Autos sind sehr teuer in Madagaskar, da sehr hohe Importsteuern drauf sind (72 bis 116% auf den Europäischen Preis + Frachtkosten). -Motorradmiete: Tariffe auf Anfrage; es hängt von der Grösse des Motorrades und der Mietdauer ab. Sie brauchen dazu einen gültigen Motorradführerschein. -Nachtleben: Es gibt mehrere Diskotheken über die ganze Stadt verteilt in Tana (im Zentrum: Caleidoscope, Caveau, Indra, Le bus, La Plage; sie spielen normalerweise eine Mischung aus ausländischer und madagassischer Musik, "le bus" und "la plage"hat oft Techno music, etwas ausserhalb der Stadt sind das "Riviera" und das "Eldorado", beide oft mit live bands), und es gibt mehrere Bars und Restaurants (z.B. Groove box, La Romance, Ch'Luiggi etc.) welche regelmässig Livemusic haben (cabaret genannt; meist ein(e) Sänger(in) mit Begleitband, die Coverversionen von internationalen Hits spielen). Es gibt auch einige Bars, die manchmal am Wochenende ab ca. 23.00Uhr zur Disco mutieren, z.B. das Pandorra, etc. Im Herzen der Stadt liegt das "Glacier" (Bar, Restaurant und Hotel). Im "Glacier" hat es Donnerstag bis Sonntag Abends immer live music, meist Madagassische Bands mit eigener Musik, oft sogar einige der bekanntesten Madagassischen Musiker wie Jaojoby, Lego, Mamy Gotso etc. Die "Residence de Ankerana" hat Freitag abends immer live Jazz Musik. Ein neues populäres Lokal ist das komplett neu renovierte und dekorierte "Café de la gare" (Restaurant und Bar), das auch tagsüber öffnet, und auch sehr populär ist bei Ausländern, die in Tana wohnen. Diese Lokale haben normalerweise Anzeigen in der Zeitung "Midi Madagasikara", wo sie die Konzerte ansagen. In den anderen Städten gibt es meist zwei bis drei Diskotheken. -Preise: Ein Hotelzimmer (Doppelzimmer) liegt im Bereich von etwa 10- 600 EURO, in Mittelklassehotels etwa bei 15-130 EURO. Ein Hauptgericht in einem guten Restaurant kostet etwa 3 bis 7 EURO ohne Getränke, für ein volles Menü inkl. Vorspeise und Nachtisch müssen Sie in den meisten Restaurants mit 6 bis 15 EURO (ohne Getränke) rechnen. Getränke: ein grosses lokales Bier kostet etwa 1 bis 1,5 EURO in den meisten Restaurants, eine kleine Limonade etwa 0.6 bis 1 EURO. Für eine Flasche lokalen Wein müssen Sie mit ungefähr 5 bis 9 EURO rechnen (der Weisswein, Rosé und Gris ist durchaus trinkbar (wobei von Flasche zu Flasche hohe Qualitätsschwankungen auftreten können), den Roten können wir weniger empfehlen). Taxipreise müssen Sie in Tana im voraus abmachen, in den anderen Städten haben sie Festpreise pro Passagier. -Radio: In Tana gibt es inzwischen etwa 30 FM Stationen, meist in Madagassisch und/oder Französisch. Als ausländische FM Stationen gibt es in den grösseren Städten auch VOA (Voice of America; in englischer Sprache) und RFI (Radio France International) -Restaurants: Es gibt viele Restaurants im ganzen Land. In Tana finden Sie inzwischen eine breite Palette, mit Japanischer, Chinesischer, Indonesischer, Koreanischer, Indischer, Italienischer, Französischer, Deutscher und, selbstverständlich, Madagassischer Küche, einige davon sind richtige Spitzenrestaurants mit "Haute Cuisine". Die Spitzenköche Madagaskars gewinnen auch bei internationalen Ausscheidungen öfters Preise. Die sehr einfachen Restaurants werden "hotely" genannt; sie sind billig, aber meist nicht sehr sauber; manchmal haben sie auch Zimmer. Sehen Sie bitte auch unter "Essen". -Sicherheit: Sie sollten einige Quartiere in Städten spät nachts vermeiden (fragen Sie bitte im Hotel nach). Tagsüber gibt es einige Taschendiebe, vor allem in Tana. Passen Sie auf die Burschen mit dem Hut auf! Diese stupsen Sie mit dem Hut an, wie wenn sie wollten, dass Sie Geld in den Hut werfen. In der Zwischenzeit rauben sie jedoch unter dem Hut Ihre Tasche aus; sie sind sehr fingerfertig, und treten meist in einer Gruppe auf. Das Beste ist, wenn Sie deren Hand ruhig aber bestimmt wegstossen. Sie sollten nicht in verlassenen Gegenden campieren. Lassen Sie keine Wertsachen offen rumliegen, auch nicht in Hotelzimmern. Geben Sie Wertsachen in den Hotelsafe gegen Quittung. Machen Sie eine Photokopie Ihres Passes und Flugtickets und bewahren Sie die Kopien in einem anderen Gepäckstück auf als die Originale, und/oder hinterlassen Sie eine Kopie bei uns im Büro. Ansonsten ist Madagaskar sicherer als viele anderen Länder. -Sonne: die Sonne scheint in Madagaskar viel stärker als in Europa; bringen Sie Sonnencreme mit um Verbrennungen zu vermeiden! Solche Produkte werden importiert und sind im Ausland einiges billiger, da Madagaskar hohe Importzölle hat auf fast alle Waren. Sonnenaufgang ist um etwa 6.30 Uhr im Winter (5.30 Uhr im Sommer), Sonnenuntergang um etwa 17.30 Uhr im Winter (18.30 Uhr im Sommer). Madagaskar hat keine Zeitumstellung im Sommer, die Zeitdifferenz gegenüber den Deutschsprachigen Ländern ist im Europäischen Sommer +1 Std., im Winter +2Std. -Sprache: Madagaskar hat 18 Volksstämme und jeder hat seinen Dialekt. Es gibt ein offizielles Madagassisch, das eigentlich jeder Madagasse verstehen sollte. Französisch ist die zweite offizielle Sprache, und Leute mit höherer Schulbildung sprechen es fliessend. Auf dem Land ist es manchmal schwierig, jemanden zu finden, der Französisch kann. Englisch wird nur in den Städten von meist jungen, gut ausgebildeten Leuten gesprochen. Es wird langsam populärer. Deutsch sprechen nur sehr wenige; in den Nationalparks gibt es meist einige Führer, die Deutsch sprechen. Auf unseren Rundreisen können wir auf Wunsch auch einen Deutschsprachigen Führer mitgeben. In Tana gibt es übrigens einen Deutsch-Madagassischen Freundschaftskreis (CGM; Cercle Germano-Malagasy), die auch Deutschkurse anbieten. -Strassen: Die Strassen sind recht gut von Tana nach: Tulear, Tamatave, Mahajanga, sehr schlecht ist das letzte Stück bis Ft. Dauphin, das Mittelstück nach Diego, das letzte Stück bis Morondava. Die Strassen den Küsten entlang sind allgemein sehr schlecht und viele Brücken defekt. Oft werden die Fahrzeuge auf Holzflössen übergesetzt. Das Strassennetz verbessert sich nun unter dem neuen Präsidenten sehr rasch, es werden auch neue Strassen gebaut.
-Taxi Brousse: Die Buschtaxis sind eine Art Sammeltaxi, oft entweder Peugeot 504 familiale Autos (wo sie nebst dem Fahrer mindestens 9 Leute reinquetschen) oder Minibusse. Es gibt auch einige wenige grosse Busse. Taxi Brousse haben oft Verspätung, fahren erst ab, wenn voll, und haben öfters Pannen, da sie schlecht gewartet werden. Sie sind spotbillig (die 360km Strecke Tana - Tamatave kostet gerade mal etwa 8 EURO), aber sie reisen meist nachts, somit kann man wenig sehen. Man kann auch nicht anhalten zum Photographieren. Aus all diesen Gründen empfehlen wir Ihnen Mietautos. -Telefon: Das Telefonieren in Madagaskar ist abgesehen von etwas schlechteren Leitungen kaum mehr anders als in Europa. Mit einer Telefonkarte von Telma (Telecom Malagasy)(in unterschiedlichen Beträgen erhältlich) können Sie von jeder öffentlichen Telefonzelle aus ins Ausland oder innerhalb Madagaskar's telefonieren, auch auf Mobiltelefone. Das Telefonieren ist allerdings in Madagaskar noch sehr teuer, sowohl Inland- wie Auslandgespräche sind massiv teurer als in Europa. Bei Auslandgesprächen wählen Sie einfach 00 plus die Landeskennziffer (also für Deutschland 0049), dann die Ortsvorwahl ohne 0, dann die Nummer. Bei Inlandgesprächen wählen Sie bei Anrufen auf's Festnetz ab einer Kabine oder ab einem anderen Apparat, der am Festnetz angeschlossen ist, die Ortsvorwahl und die Nummer, also wenn Sie z.B. von irgendwo in Madagaskar, auch ab Antananarivo, unser Büro anrufen wollen, wählen Sie einfach 23 30928. Wenn Sie ab einem mobilen Telefon auf's Festnetz anrufen wollen, müssen Sie der Nummer noch die 020 voranstellen, die Vor-Nummer 020 besagt, dass der gewünschte Anbieter Telma Festnetz ist. Wenn Sie ab einem mobilen Telefon oder ab dem Festnetz auf ein Mobiltelefon anrufen wollen, wählen Sie einfach die Vorwahl des entsprechenden Mobilephone- Netzanbieters (GSM 032 für Orange, 033 für Zain/Madacom/Celtel und 034 für Telma) und dann die Nummer , also z.B. 033 11 12345 oder 032 07 12345. Alle Mobilephone - Netzanbieter sind in Tana vertreten und haben ein unterschiedlich ausgebautes Netz in den Provinzstädten, es wird aber ständig weiter ausgebaut, und mittlerweile sind sogar kleinere Städte mit dem Mobilephone erreichbar.Wenn Sie Ihr mobiles Telefon ab Europa mitnehmen wollen, erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Netzanbieter zuhause, ob dieser Roaming Verträge mit einem der Anbieter in Madagaskar hat. Die Chancen sind relativ gross, dass Sie mindestens in Tana damit telefonieren können. Lassen Sie sich Ihr Handy aber nicht klauen, auch in Madagaskar sind es begehrte Objekte bei der Langfingerzunft... -Visum: Das Monatsvisum kann problemlos bei der Einreise am Flughafen von Antananarivo (Ivato)erhalten werden. Es ist zurzeit und noch bis Ende 2010 kostenlos für eine Aufenthaltsdauer von max. 30 Tagen. -Walbeobachtung: an der Ostküste (die besten Orte dafür sind die Bucht von Antongil bei Maroantsetra und vor der Westküste von Sainte Marie) können Sie mit etwas Glück von Juli bis Mitte / Ende September Buckelwale sehen. -Wechsel: Geldwechsel auf dem
Schwarzmarkt ist illegal, und der Wechselkurs wäre auch kaum besser als auf der Bank, wir
raten Ihnen deshalb sehr davon ab. Den besten Wechselkurs erhalten Sie für die meisten
Währungen gemäss unserer Erfahrung bei den Banken und Geldwechselschaltern
am Flughafen, sowie in den Städten bei der BMOI sowie der BFV/ Société Générale Bank. Diese haben in
allen grösseren Städten Niederlassungen. Für Reiseschecks (Traveller cheques)sollten
Sie zur BNI/Crédit Lyonnais Bank gehen (Niederlassungen in allen grösseren Städten),
Sie müssen unbedingt die Kaufquittung der Cheques vorzeigen und der Wechselkurs ist
schlechter als bei Bargeld Wechsel. Bei den anderen Banken ist es schwierig bis unmöglich
mit Travellers cheques. Kreditkarten nützen noch recht wenig in Madagaskar, sie werden
nur in einigen wenigen teuren Hotels und Geschäften akzeptiert, und
vorwiegend nur die Visa Card, neuerdings auch mit der Mastercard bei der
BIN/Crédit Lyonnais/CA Bank. Es gibt einige
Geldautomaten bei verschiedenen Banken in Tana, aber Sie können per
Transaktion nur max. ca. 150Euro beziehen mit Visa Karte. Sie können die Bezüge
zwar wiederholen, aber Sie bezahlen jedesmal wieder Gebühren. Ebenso gibt es im
Carlton
Hotel und am Flughafen in
Tana einen 24 Std. zugänglichen Geldautomaten, wo Sie mit der Visakarte Geld beziehen
können. Sie können mit Ihrer Visa oder Master Card bei mehreren Banken auch grössere
Beträge beziehen, aber dies ist eine langwierige Prozedur, die auch in Tana mehrere
Stunden dauern kann. Die Handhabung von Kreditkarten dürfte sich verbessern,
sobald Madagaskar an das Tiefseekabel angeschlossen wird, das Hochgeschwindigkeits -
Datenverbindungen mit Europa ermöglichen wird, und die entsprechende
Infrastruktur vor Ort angepasst wird. Dies ist im verlaufe des Jahres 2010 vorgesehen.
-Wetter: für aktuelle Wetterdaten können Sie folgende Website besuchen: http://www.moov.mg/meteo.php -Zeitungen: Die am meisten gelesene lokale Zeitung ist "Midi Madagasikara", dann "Express de Madagascar", "Madagascar Tribune", Les Nouvelles, La Gazette. Sie sind grösstenteils in Französisch geschrieben, mit etwa zwei Seiten in Madagassisch. "Gazetiko" ist ganz in Madagassisch geschrieben. Einheimische Zeitungen haben nur sehr wenige Informationen über internationale Ereignisse, mit Ausnahme von "Les Nouvelles", dort hat es zwei Seiten mehr. Falls Sie ausländische Zeitungen und Zeitschriften kaufen wollen, gibt es Zeitschriftenkioske in einigen Supermärkten (Shoprite, Leader Price, Score) sowie einen im Carlton Hotel. An diesen Kiosken finden Sie vorwiegend Französische Zeitungen und Zeitschriften, sowie in Englisch "Herald Tribune" und "USA today". In den anderen Städten ist es schwierig, ausländische Zeitschriften zu finden, und auch die einheimischen Zeitungen kommen zum Teil mit einiger Verzögerung an. Sie finden in Tana und auch am Flughafen auch mobile Verkäufer ausländischer Zeitungen, diese Verkäufer verkaufen gebrauchte recht aktuelle Zeitungen und Zeitschriften, die aus Flugzeugen stammen, zu einem günstigen Preis. -Zoma Markt: Der Zoma Markt existiert nicht mehr seit Mitte 1997. Wohl die beste Gelegenheit, Madagassisches Kunsthandwerk und Souvenirs zu kaufen, ist der Kunsthandwerksmarkt an der Deichstrasse, auf dem Weg zum Flughafen. Dort können Sie sich in Ruhe und ohne Belästigung durch Taschendiebe umsehen, aber sie brauchen ein Fahrzeug, dass Sie dorthin bringt. Es gibt auch Busse, die dorthin fahren, aber es ist etwas kompliziert, mit Umsteigen. Für andere Dinge wie Haushaltswaren, Kleider etc. gibt es mehrere Märkte, z.B. den Pochard Markt (Eingang gegenüber dem "Grand Orient" Restaurant), oder die Pavillons in Analakely. Es gibt inzwischen in Tana auch mehrere Supermärkte, wo Sie beinahe alles kriegen, auch Souvenir T-shirts etc. -Zug: Der Zug von Fianarantsoa nach Manakara ist die einzige Passagierstrecke, die im Moment noch einigermassen regelmässig befahren wird. Es ist auch möglich, nur eine Teilstrecke davon zu befahren. Sie ist nicht sehr zuverlässig, Pannen kommen immer wieder mal vor. Theoretisch würde diese Fahrt etwa 6 - 10 Stunden brauchen, sie kann aber auch einiges länger dauern. Es ist deswegen schwierig, eine Tour mit Einschluss einer Zugfahrt zu planen, man muss bei einer Panne dann allenfalls die Zugfahrt weglassen, um das Programm einhalten zu können. Der Passagierzug nach Tamatave ist ausser Funktion, es gibt nur einen Güterzug, der auch einige Passagiere mitnehmen kann; er ist immer komplett überfüllt, ohne bestimmten Fahrplan. Dasselbe gilt für die Strecken Tana - Ambatondrazaka und Tana - Brickaville. Der Zug von Tana nach Antsirabe ist zur Zeit ausser Betrieb. Die Eisenbahnlinien werden privatisiert, und einige Linien sollen wieder aufgenommen werden, so z.B. die Linie Tana - Tamatave. Wenn Sie ein Eisenbahnfan sind und unbedingt Zug fahren wollen, fragen Sie uns bitte nach aktuellster Lage, da dies ständig ändert. Wir werden es gerne für Sie abklären.
Madagaskar ist ein sehr schönes Land. Geniessen Sie Ihren Aufenthalt!
Wenn Sie auf dieser Seite noch ein Stichwort vermissen, das Ihrer Meinung nach hierhin gehört, schreiben Sie uns bitte! Danke! voyageur@madagascar-tour-operator.com
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